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Wenn Agentur und Mandant denselben Kanalmix meinen – und trotzdem aneinander vorbeireden
In vielen Mandatsbeziehungen meint die Agentur mit „mehr Performance“ eine Verschiebung in Auktionskanäle, während der Mandant darunter messbare Ladenfrequenz versteht. Beide können recht haben – und trotzdem unterschiedliche Budgets freigeben.
Hilfreich ist ein gemeinsames Glossar für die Etatrunde: Welche Kanäle gelten als Markenaufbau, welche als Abverkauf, und welche Kennzahl entscheidet über Weiterführung? Ohne diese Festlegung landen Mittel in dem Kanal, der am leichtesten reportet – nicht unbedingt in dem, der 2026 strategisch nötig ist.
Ein zweiter Stolperstein sind Jahresrahmenverträge mit festen Kanalquoten. Wenn der Markt sich verschiebt, aber der Vertrag nicht, zahlen Unternehmen für Inventar, das sie intern längst anders priorisieren würden. Planen Sie deshalb Review-Klauseln ein, bevor das Jahr beginnt.
Externe Beratung ersetzt die Agentur nicht. Sie kann aber die Sprache zwischen Einkauf, Marke und Media angleichen – und genau dort entstehen oft die teuersten Fehlbuchungen.