Kanalmix 2026

Wohin Budgets wandern – und wo sie bleiben sollten

Diese Seite ist unser thematischer Lageplan zu Medienbudgets und Kanalverschiebungen 2026. Kein Branchenreport zum Abheften, sondern eine Entscheidungshilfe vor Analyse oder Workshop.

Drei Fragen vor jeder Umschichtung

  • Wo steht Ihre Kundschaft physisch oder digital, wenn sie Ihre Kategorie erwägt?
  • Welche Kanäle liefern Tagesreichweite – und welche nur leicht messbare Klicks?
  • Welche Wochen im Jahr tragen den Abverkauf, und welche den Markenaufbau?

Wer diese Fragen beantwortet, verschiebt seltener aus Gewohnheit und häufiger mit Absicht.

Notizen und Skizzen zur Kanalplanung

Lagekarte der Kanäle

Linear-TV

Oft unter Druck bei jüngeren Zielgruppen und steigenden Inventarkosten. Bleibt relevant, wenn breite Haushalte und regionale Tagesreichweite zählen.

Connected TV

Wächst als planbares Umfeld neben klassischem Fernsehen. Eignet sich für gesteuerte Frequenz – ersetzt aber nicht automatisch lineare Reichweite.

Social

Trägt Tests und enge Zielgruppenschnitte. Auktionsdruck steigt; Gleichverteilung „für Sichtbarkeit“ wird teurer ohne klaren Auftrag.

Out-of-Home

Starke Präsenz in Pendlerwegen und Innenstädten. Premiumlagen bleiben knapp – Budget braucht geografische Priorität statt Flächenstreuung.

Retail Media

Wächst dort, wo Kaufabsicht hoch ist. Im Etat getrennt führen: Abverkaufsfenster und Markenplatzierung nicht in einer Position vermischen.

Klassisches Display

Häufiger Kandidat für Kürzungen zugunsten von Retail Media oder CTV – außer bei klar definierten Reichweitenlücken in der Customer Journey.

Vom Lageplan zur Empfehlung

Wenn Sie Ihre Ist-Verteilung gegen diese Lagekarte halten möchten, ist die Medienbudget-Analyse das passende Format. Für Teams, die gemeinsam beschließen wollen, eignet sich der Workshop.