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Die Budgetrunde vorbereiten: drei Unterlagen, die Entscheider wirklich lesen
Vor internen Budgetrunden entstehen häufig umfangreiche Folien. Entscheider lesen davon meist drei Dinge: Was kostet der Vorschlag gegenüber dem Vorjahr, welche Kanäle verlieren, und welches Risiko entsteht, wenn man nichts ändert.
Seite eins: Ist-Zustand in Euro und Anteil je Kanal – ohne Fachjargon. Seite zwei: vorgeschlagene Verschiebung mit Begründung in einem Satz pro Kanal. Seite drei: zwei Risiken und wie Sie sie abfedern, etwa durch einen Testetat oder eine gestaffelte Umschichtung über zwei Quartale.
Ergänzen Sie Zahlen nur dort, wo sie eine Entscheidung tragen. Eine Tabelle mit zwölf Kennzahlen ohne Empfehlung verzögert die Freigabe. Besser eine klare Priorität: „Wir verschieben X Euro von Display nach Retail Media in den Wochen 10–14.“
Wer so vorbereitet, braucht im Termin weniger Überzeugungsarbeit und mehr Abstimmungszeit – genau das, was in engen Freigabefenstern knapper wird.