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Retail Media im Etat: Platz schaffen ohne den Markenauftritt zu opfern

17. Februar 2026 · Retail Media, Etat

Verkaufsfläche eines Einzelhandelsgeschäfts

Retail-Media-Inventar sitzt dort, wo Kaufabsicht schon hoch ist. Genau deshalb wandern 2026 zusätzliche Mittel aus klassischen Display- und Social-Budgets dorthin. Die Falle: Teams behandeln Retail Media wie einen weiteren Awareness-Kanal und wundern sich, wenn die Markenbotschaft im Produktlisting untergeht.

Besser ist eine klare Etattrennung. Ein Teil finanziert Abverkaufsfenster – zeitlich begrenzt, eng an Sortiment und Promotion gekoppelt. Ein zweiter, kleinerer Teil kann Markenplatzierungen finanzieren, wenn der Handel passende Umfelder anbietet. Mischen Sie diese Logiken nicht in einer einzigen Position im Jahresplan.

Für die Budgetverschiebung empfiehlt sich ein Blick auf die Wochen mit dem höchsten Abverkauf. Genau dort sollte Retail Media zuerst wachsen. Wochen mit geringer Nachfrage eignen sich eher für Markenkanäle oder für den Aufbau von Frequenz außerhalb des Handelsumfelds.

Dokumentieren Sie die Entscheidung: Welcher Euro kommt aus welchem Kanal? Ohne diese Spur wird der nächste Quartalsreview zum Rätselraten – und genau dort verlieren viele Teams den Überblick über die tatsächliche Kanalverschiebung.

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